Come to my voice

Come to my Voice ist die Geschichte zweier Frauen - eines jungen neugierigen Mädchens (Jiyan) und ihrer dem Leben überdrüssigen aber unerschütterlichen Großmutter (Berfé) - und wie sie sich zusammen schließen, um den Menschen zu retten, der sie miteinander verbindet.

  • KINOFILM
  • KOPRODUKTION
  • 2013
Come to my voice

In einem abgelegenen kurdischen Bergdorf macht sich die kleine Jiyan Sorgen um ihren Vater. Er wurde als vermeintlicher Freischärler von türkischen Polizeikräften gefangen genommen und soll erst wieder freikommen, wenn die Familie seine Waffe abliefert. Das Problem ist: Er hat nie eine besessen. Jiyans Großmutter Berfé bleibt daher nichts anderes übrig, als sich auf die Suche nach einem Gewehr zu begeben. Ein langer Fußmarsch führt Berfé und Jiyan durch die atemberaubende Bergwelt zu Verwandten und dann weiter ins Ungewisse. Berfé beweist auf ihrer Reise Mut und Beharrlichkeit und Jiyan erfährt, was man in der Welt der Erwachsenen zum Überleben braucht. Bemerkenswert gelassen berichtet der Film von einem Leben, in dem es beinahe alltäglich geworden ist, Sanktionen und demütigenden Kontrollen ausgesetzt zu sein. Doch die verschlungene Odyssee ist ebenso von Herzlichkeit und leiser Komik geprägt. Großmutter und Enkelin begegnen traditionellen Geschichtenerzählern, werden Teil von deren Erzählungen und weben auch selbst am poetischen Ganzen dieses auf vielen Ebenen angelegten Films mit.

Feride Gezer
Melek Ülger
Muhsin Topçu
Mesut Irk
Emrah Özdemir
Murat Çatlbaş
Sinan Mihçi

Drehbuch

Hüseyin Karabey

Regie

Hüseyin Karabey

Kamera

Anne Misselwitz

Produzenten

Emre Yeksan, Hüseyin Karabey (A-SI Film Istanbul)

Ausführende Produzenten

Alexander Ris (Neue Mediopolis Filmproduktion)

Koproduzenten

Frank Evers, Helge Neubronner, Andreas Eicher (cine plus Filmproduktion), Elie Meirovitz (EZ Films)

Weltvertrieb

Pyramide Films

Gefördert durch

Medienboard Berlin-Brandenburg, Mitteldeutsche Medienförderung