Die große Stille

… ist ein Film über die "Grande Chartreuse", das Mutterkloster des legendären Schweigeordens: die Karthäuser. 19 Jahre nach der ersten Begegnung des Regisseurs Philip Gröning mit dem Prior des Klosters ist es der erste Film, der jemals über das Leben hinter den Klostermauern gedreht werden durfte. Über 160 Minuten lang fast absolute Stille.

  • KINO-DOKUMENTATION
  • KOPRODUKTION
  • 2005
Die große Stille

Die Grande Chartreuse, das Mutterkloster des legendären Karthäuserordens, liegt in den Französischen Alpen. DIE GROSSE STILLE ist der erste Film, der jemals über das Leben hinter den Klostermauern gedreht wurde. Stille. Wiederholung. Rhythmus. Der Film ist eine sehr strenge, fast stumme Meditation über das Klosterleben in sehr reiner Form. Keine Musik, bis auf die Gesänge der Mönche, keine Interviews, keine Kommentare, kein zusätzliches Material. Nur der Lauf der Zeit, der Wechsel der Jahreszeiten und das sich stetig wiederholende Element des Tages: das Gebet. Ein Film, selbst mehr Kloster als Abbild. Ein Film über Bewusstsein, über absolute Präsenz und über Menschen, die ihre Lebenszeit in aller Klarheit Gott gewidmet haben. Kontemplation. Eine Reise in die Stille.

Drehbuch

Philip Gröning, Nicolas Humbert

Regie

Philip Gröning

Kamera

Philip Gröning

Produzent

Philip Gröning

Ausführende und Koproduzenten

Jörg Schulze, Frank Evers (cine plus Filmproduktion)

Koproduktion

Ventura Film, Bavaria Film, BR, ZDF / ARTE

PREISE

2006 Bayerischer Filmpreis — Bester Dokumentarfilm // 2006 Nominiert für den Deutschen Filmpreis // 2006 Europäischer Filmpreis //

FESTIVALS

2005 Internationale Filmfestspiele Venedig // 2005 Toronto International Film Festival // 2006 Sundance Filmfestival // 2006 International Film Festival Rotterdam //